eat the world Tour durch Berlin Friedrichshain

Eat the world Touren gibt es inzwischen in vielen großen Städten. Es ist die Idee, sich zu Fuß durch einen Stadtteil zu robben und an kleinen inhabergeführten Lokalen anzuhalten, um einen Happen zu essen. Die Stadtführung durch Berlin-Friedrichshain soll den „Wandel des Ostens“ zeigen und verständlich machen.

„Den Wandel in Friedrichshain erforschen und Köstlichkeiten aus aller Welt schmecken“ ist die Aussage zu der von mir gebuchten Tour. Französisch, österreichisch und auch deutsch. So vielfältig wie die Bewohner des Stadtteils ist auch die Restaurantauswahl.

An der Tour nehmen wir mit rund 15 Personen teil, die Berlin auf eine unkonventionelle Art kennenlernen möchten. Ab von den Bussen, die alle bekannten Ziele anfahren, dafür hin zu einer individuellen Führung, bei der man wirklich noch etwas von der Stadt und ihren Menschen erfahren kann.

Am Treffpunkt wartet eine aufgeweckte Leiterin auf uns, welche direkt zur Begrüßung Speisekarten und Servierten verteilt – das macht Sinn. Nach einer kurzen Einführung über das moorige Berlin beginnt die Tour auch schon.

Wir laufen durch einen Stadtteil, bei dem ich mir bei vielen Lokalen denke „übernimm einen Laden, reiß die Tapeten ab, stell ein paar Möbel vom Trödel rein und nenne es Lokal“. So oder ähnlich muss es laufen und daraus entstehen ganz tolle, individuelle Lokale, die auf dieser eat the world Tour besucht werden. Zudem erfahren wir viel über den Stadtteil, angefangen bei besetzten Straßenzügen, hin zu abgesperrten Straßen, die nur für die besseren Bürger waren. Berlin stand schon immer auf Mauern, ob an der Mainzer Straße oder der Knorrpromenade und all dies verbindet Friedrichshain.

Die besuchten Restaurants bei eat the world

green salad

Wraps, Salate und Co. gibt es in der Boxhagener Straße 33. Ein netter kleiner Laden, der mit seiner großen Salattheke auf den ersten Blick wie ein Subway aussieht, damit aber so gar nichts zu tun hat.

Louise Chérie

Benannt nach einem Hund, dessen Bild prominent platziert ist, findet sich in der Gruenbergerstrasse 91 ein nettes französisches Bistro. Allein die Einrichtung ist einen Besuch wert.

Agüevo!

Auf der Wühlischstr. 12 findet sich ein waschechter Mexikaner. Inventar, Mitarbeiter und überhaupt alles kommen aus Mexiko. Selbst im Essen war Kaktus – interessante Erfahrung.

Olivia

Auf der Wühlischstraße 30 verkauft Olivia in ihrem Laden preisgekrönte Schokolade. Die Auswahl spricht für sich.

Der Schnitzelpuff – Mutzenbacher

Wow! Ein Restaurant auf der Libauer Straße 11, das unter dem Namen „Schnitzelpuff“ bekannt ist. Das muss man erstmal schaffen.

Fatoush

Den Abschluss machte das Fatoush auf der Simon-Dach-Straße 41A mit einer großartigen Teeauswahl.

Fotos der eat the world Tour

Ein kleiner Einblick in die Restaurants und den Kiez ringsherum.

Fazit

Eat the world ist was es verspricht, eine wirklich nette Tour durch Friedrichshain, bei der interessante Winkel beleuchtet werden. Im Massen-Touri-Bus würde man dies gar nicht mitbekommen. Wer also mit etwas Zeit anreist, der sollte diese Tour auf keinen Fall verpassen. Nicht jedes Restaurant passte für alle Teilnehmer, aber gerade das zeigt, dass die richtigen Lokale ausgewählt wurden und nicht der klassische Einheitsbrei serviert wird. Ich würde die eat the world Tour auch in anderen Städten buchen.

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